Blitzlicht: Verantwortungsbewusstsein könnte im virtuellen abnehmen

Eine interessante Untersuchung hat das Leibniz-Institut für Wissensmedien (IWM) durchgeführt. Dafür nahmen 180 Mitarbeitende unterschiedlicher Arbeitsbereiche an einer online-Befragung teil.

Sie sollten sich in die Position einer Führungs- bzw. Assistenzkraft hineinversetzen und sich vorstellen mit der jeweils anderen gemeinsam ein Projekt durchzuführen. Während die eine Hälfte informiert wurde, dass die Zusamenarbeit face-to-face stattfinden wird, erhielt die andere Hälfte die Info, dass die Zusammenarbeit virtuell, also z.B. per Videocall erfolgen wird.

Ergebnis:

Die Teilnehmer meldeten ein höheres Verantwortungsbewusstsein wenn sie Führungskraft waren und wenn die Zusammenarbeit face-to-face stattfinden sollte.

Dieses Ergebnis konnte durch eine weitere Studie bestätigt werden.

Virtuelle Zusammenarbeit könnte also dazu führen, dass andere Personen als weiter entfernt wahrgenommen werden, so dass man sich weniger um sie kümmern muss. Das wäre für Führungskräfte ein gefährlicher Trugschluss.

Allerdings: Die weitere Entwicklung bleibt abzuwarten, denn dies ist aktuell auch nur ein Blitzlicht, welches stark von einem “Corona-Push” geprägt ist.

(Quelle: managerseminare 12/2020)

DANKESCHÖN…

wollte ich meinem “Lieblingsbürgermeister” unbedingt nochmal persönlich sagen, bevor er sich zum Jahresende in den (Un-) Ruhestand verabschiedet. Leider macht Corona auch für ihn nach fast 20 Jahren im Amt eine offizielle größere Verabschiedung, zu der ich sehr gerne gefahren wäre, unmöglich.

11 Jahre haben Harald Stehnken und ich nun zusammengearbeitet und in der Gemeinde Schwanewede einiges vorangebracht. So ist unter anderem ein Leitbild entstanden, der Doppelhaushalt eingeführt worden und der Dialog zwischen Politik und Verwaltung auf ganz neue, vertrauensvolle Beine gestellt worden. In all den Jahren ist zwischen uns ein großartiges Vertrauensverhältnis gewachsen und ich war als Berater stets “gesetzt”. Ein größeres Kompliment kann man wohl nicht bekommen.

So war es natürlich Ehrensache, dass ich ihn gestern noch einmal zu einem coronagerechten Abschied in seinem Dienstzimmer im Rathaus besucht habe. Wie immer war es ein sehr schönes Gespräch und gelacht haben wir auch viel. So macht Zusammenarbeit für beide Seiten Spaß!

DANKESCHÖN und alles Gute für die Zukunft wünsche ich im (Un-) Ruhestand! Ich habe mich gefreut zu hören, dass auch für die Zeit nach dem Amt schon einiges auf dem Zettel steht.

Alles Gute und einen Kaffee im schönen Schwanewede werde ich mit ihm auch nach seiner aktiven Zeit gerne trinken – eine so lange Zusammenarbeit verbindet.