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Einzelcoaching und -sparring kann gerade jetzt eine Hilfe sein

Eine Situation wie wir sie aktuell in Deutschland haben, hätten die meisten von uns vor 8 Wochen wohl für unmöglich gehalten.

Gerade in diesen Zeiten totaler Unsicherheit brauchen Menschen Hilfe und Orientierung und diese suchen sie zuerst bei Ihrem Chef. Damit stehen alle Führungskräfte in den Unternehmen vor unerwarteten Herausforderungen und das das selbst vorhandener Unsicherheit.

Vieles ist derzeit nicht möglich, die bilaterale Zusammenkunft mit einem Coach oder Sparringspartner aber bleibt möglich. Gerade jetzt kann es sinnvoll sein, sich erst eine Selbstreflexion zu gönnen. Ihre Wikung auf Ihre Mitarbeiter war selten von so großer Bedeutung wie jetzt.

Coachingtermine sind kurzfristig möglich – diskrete Coachingmöglichkeiten ohne, dass Sie vielen Menschen begegnen.

Wenn Sie jeden Kontakt vermeiden möchten, biete ich Ihnen auch gerne ein Telefoncoaching an.

Bleiben Sie achtsam und damit gesund, aber seien Sie auch Teil der umsichtigen Führungskräfte, die aktuell die Ängste nicht noch schüren, sondern helfen, den Menschen Orientierung und Zuversicht zu geben.

Ich freue mich auf Sie!

Zu meinen Kontaktdaten.

Der MP Impuls zum Wochenende

Unvorstellbar – hätten wir das nicht alle gesagt, wenn uns jemand vor 6 Wochen geschildert hätte, was wir gerade erleben?

Hier in Schleswig-Holstein hat die Landesregierung gestern weitreichende Maßnahmen beschlossen, die das öffentliche Leben fast vollständig zu erliegen bringen. Ohne Frage bringt das für viele Menschen erhebliche Probleme mit sich, viele Folgen, z.B. wirtschaftlicher Art, können wir noch gar nicht abschätzen und auch der Alltag ist beschwerlicher geworden.

In solchen Zeiten gilt es mehr denn je, sich auf den Leitsatz zu besinnen, den zwei Coachkollegen vor mir einmal aufgestellt haben:

Es macht keinen Sinn, sich alle möglichen Szenarien auszumahlen und im Kopfkino zu erstarren. Stellen Sie lieber die Fragen, die wirklich wichtig sind und wählen Sie eine Perspektive, die Ihnen eine positive Sichtweise ermöglicht und Ihnen Kraft spendet. Die äußeren Rahmenbedingungen und die globale Entwicklung können Sie eh nicht beeinflussen.

Die erste Frage könnte lauten: Bin ich gesund? Und die allermeisten von uns werden das bejahen! Ok, es gibt kaum öffentliches Leben aktuell, was könnten Sie denn mit sich selbst anstellen, was Sie schon immer einmal tun wollten, aber nie Zeit dazu hatten? Ein neues Hobby ausprobieren? Ein Bild malen? Ein Buch schreiben? Oder wenigstens mal wieder in Ruhe ein Buch lesen? Mit Ihren Kindern spielen? Mit Freunden telefonieren? Mit dem Partner oder der Partnerin gute Gespräche führen? Oder, oder, oder… .

Klagen wir nicht allzu oft über die Dinge, die wir gerne tun würden, aber keine Zeit dafür haben? Wofür schenkt uns die aktuelle Ausnahmesituation Zeit? Wie können Sie diese so ausfüllen, das es Sie bereichert, erfüllt und glücklich macht?

Was ist, ist! Und aktuell ist ohne Zweifel eine außergewöhnliche Zeit, aber auch diese bietet Chancen. Suchen Sie Ihre Chance, das ist viel sinnvoller, als das Ausmalen düsterer Szenarien. Glück liegt so oft auch in kleinen Dingen, worin liegt Ihres?

Ein schönes Wochenende!

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Der MP Impuls zum Wochenende

Ich schreibe ja meine Impulse fast immer sehr spontan am frühen Samstag Morgen und so sind diese oft durch mein aktuelles Erleben der vergangenen Woche geprägt, so auch heute.

Teamarbeit war vielleicht schon immer einer der großen Erfolgsfaktoren in Unternehmen. Unstrittig ist, dass in unserer VUCA-Welt eine erfolgreiche Zusammenarbeit im Team einer der wichtigsten Schlüssel zum Erfolg ist. Doch spätestens, wenn mehrere Teams auf verschiedenen Ebenen der Hierarchie bestehen, wird es oftmals besonders schwierig. Dann nämlich doppeln sich die Rollen einzelner Führungskräfte: Ich bin vielleicht Leiter eines Vertriebsbereiches, z.B. Schleswig-Holstein und führe Kolleginnen und Kollegen, die selbst auch wieder eigene kleinere Vertriebsbereiche mit Mitarbeitern führen. Ich bin aber auch Kollege und Mitglied im Team meines eigenen Chefs, der vielleicht die gesamte Vertriebsregion, z.B. Deutschland verantwortet.

Und sofort wird klar, dass mir einige klassische double bind Situationen bevorstehen werden, denn keinesfalls werden alle Botschaften meines Chefs, denen ich als Teammitglied loyal verpflichtet bin, für das Team, welches ich führe, in gleicher Weise geeignet sein bzw. dort Begeisterung auslösen. Die Konflikte liegen offen auf der Hand, doch wie damit umgehen? Was siegt? Die Loyalität zum eigenen Team und die gefühlte Verpflichtung gegenüber den mir unterstellten Führungskräften? Dann werde ich vielleicht die Kollegen im anderen Team und natürlich auch meinen Chef enttäuschen müssen. Oder bin ich näher am Team meines Chefs, dann werde ich vielleicht von meinem eigenen Team nicht immer so loyal erlebt werden, wie es sich meine Kolleginnen und Kollegen wünschen würden. Verliere ich jedoch die Loyalität und das Engagement meines Teams wird unweigerlich die Leistung nachlassen und die Ergebnisse werden sich – wahrscheinlich sogar ziemlich zügig – verschlechtern. Das kann ich auch nicht wollen.

“So geht es mir jeden Tag!”, ruft jetzt eine innere Stimme in Ihnen? Ja, das ist die klassische Sandwichposition des gesamten Mittelmanagements.

“Jetzt bitte die Musterlösung”, möchten Sie mir zurufen? Kann ich verstehen, aber leider nicht bieten, weil es die nicht gibt.

In der vergangenen Woche durfte ich jedoch eine Führungskraft begleiten, die sich genau in dieser Situation befindet und die sehr mutig einige großartige Schritte zur Lösung ihrer double bind Situation angegangen ist.

Der erste Schritt ist, überhaupt zu erkennen, das es ein double bind gibt und dieses auch zu artikulieren. Vielleicht haben meine Führungskräfte darüber noch gar nicht ausreichend nachgedacht. Sich dann dem Feed-Back der Kolleginnen und Kollegen zu stellen, wie ich aktuell erlebt werde und was dieses Erleben bei Ihnen auslöst, ist der nächste Schritt. Das erfordert viel Kraft und Mut, denn ich weiß als Führungskraft ja nicht, was da alles kommt. Der Dialog aber ermöglicht eigene neue Erkenntnisse, offenbart Reflexionsmöglichkeiten und neue Handlungsnotwendigkeiten, die ich vielleicht bis dahin nicht gesehen habe. Und, im Gegensatz zu einer mir oft zugetragenen Sicht der Dinge, ist das keine Schwäche, sondern zeigt enorme Stärke einer Führungskraft und fördert ihre Wertschätzung und Anerkennung im eigenen Team. Schwelende Konflikte werden bearbeitbar, neue gemeinsame Grundlagen und gegenseitiges Verständnis können geschaffen werden. Der erste Schritt ist getan!

Die Wertschätzung, die ein solches Vorgehen der jeweiligen Führungskraft beschert, wird vielleicht am besten in der Äußerung eines Teilnehmers aus meinem Workshop deutlich, der sagte: “Jetzt sind wir genau an dem Punkt, an den ich mir gewünscht habe zu kommen und von dem ich fest überzeugt war, das wir niemals an ihn kommen werden.”

Führungskraft ist kein leichter Beruf – das sage ich seit 20 Jahren, das double bind macht es wieder einmal sehr deutlich.

Als Coach war es eine großartige Erfahrung, ein Team dabei unterstützen zu dürfen, einen Schritt voran zu kommen und eine mutige Führungskraft zu erleben, die auch in persönlich herausfordernden Situationen selbstkritisch, wertschätzend, aber auch klar und standfest geblieben ist.

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende!

Wir freuen uns auf Sie!

Kontakt

Der MP Impuls zum Wochenende

Coronavirus – alles Panikmache oder doch berechtigte Sorge? Ehrlich – ich weiß es nicht und während ich vor zwei Wochen das Thema noch vollkommen ausblenden konnte, merke ich inzwischen, dass es mich doch beschäftigt. Für mich habe ich entschieden, Kontakte mit fremden Menschen bis auf weiteres auf das beruflich erforderliche Minimum zu beschränken und auf z.B. Messebesuche wie den auf der Modellbau Schleswig-Holstein zu verzichten. Ich bin gar nicht Teil der hauptsächlich gefährdeten Zielgruppe, Grippeschutzimpfung habe ich auch und dennoch, die aktuelle Situation macht etwas mit mir – sie macht mich nachdenklich.

Wie geht es Ihnen?

Wie auch immer, in meinem Bewusstsein schärft die aktuelle Situation auch mal wieder die Chance, darüber nachzudenken, was wirklich wichtig ist. Die einfachen Dinge zu genießen, dankbar mit meiner Frau einen Kaffee zu trinken egal, ob wir gerade eher schweigen oder miteinander albern.

Wie wird sich alles entwickeln? Keine Ahnung! Wann werden sich die Börsen beruhigen? Keine Ahnung! Mir jedenfalls wird mal wieder klar, wenn ich so wenig vorhersagen und beeinflussen kann, was morgen sein wird, lebe ich am sinnvollsten im Hier und Jetzt, dankbar für das, was ich habe, nicht vermissend, was ich vielleicht im Leben verpasst haben könnte und auch nicht planend, was ich alles noch tun will.

Den Moment genießen und zwar mit dem, wonach mir gerade ist!

Vielleicht tun Sie das ja auch!

Ein schönes Wochenende!

www.marioporten.de

Kulturwandel setzt Wandel der Führung voraus

Verschiedene aktuelle Umfragen, die alle managerseminare in seiner März-Ausgabe zitiert, belegen die These der Überschrift eindeutig. Auch wird klar, dass wir diesbezüglich kein Erkenntnis-, offenbar aber ein Umsetzungsproblem haben.

Im Rahmen der anstehenden digitalen Transformation sehen mehr als 50% der in einer Umfrage des Instituts für Führungskultur im digitalen Zeitalter befragten Führungskräfte den Wandel der Unternehmenskultur als die zentrale Aufgabe 2020 an.  Dabei sehen Sie für eine bessere Nutzung der mit der digitalen Transformation verbundenen Chancen vor allem digitale Kompetenzen und ein neues Mindset als hilfreich an. Digitale Kompetenzen kann man schulen, die Etablierung eines neuen Mindsets ist schon deutlich aufwendiger und langfristiger. Dabei sehen sich die Führungskräfte auch in der Verantwortung, ihre Mitarbeiter entsprechend weiterzuentwickeln.  Das aber heißt vor allem, den Mitarbeitern auch die Chance zum Experimentieren zu geben, womit automatisch einhergehen muss, dass diese auch Fehler machen dürfen. 39% der Befragten (und die anderen 61?) sehen denn auch die Entwicklung einer positiven Fehlerkultur als notwendig an. Die Formulierung habe ich allerdings inzwischen so oft gelesen, dass die Frage auf geworfen werden muss, ob so wenige damit in der Praxis beginnen, weil vielleicht niemand weiß, was das ist. Wer allerdings weiter auf eine Legaldefinition dieses Begriffes wartet, der wartet ewig – eine positive Fehlerkultur muss schon jeder für sein Unternehmen selbst erarbeiten.

40% der Führungskräfte sind außerdem der Meinung, dass sich ihre Unternehmen gerne auf alteingetretenen Pfaden bewegen und es Innovationen deshalb schwer haben. Auch das ist vielleicht ein Glaubenssatz, den es in einem neuen Mindset zu hinterfragen gilt, wobei mich dann besonders interessieren würde, wer ganz konkret das denn ist: „unser Unternehmen“? (Bitte bringen sie sicherheitshalber alle einen Taschenspiegel mit.)

Fragt man die Mitarbeiter, wie dies das Beratungsunternehmen Korn Ferry in einer Studie mit mehr als 800 Teilnehmern getan hat, dann schneiden die Führungskräfte gerade im Bereich der Softskills aktuell eh nicht besonders gut ab.  Und zum Teil schließt sich hier auch ein erster Kreis zur Unternehmenskultur, denn gerade die menschlichen Defizite der Führungskräfte werden auch auf eine Unternehmenskultur zurückgeführt, die nicht auf Augenhöhe und Wertschätzung basiert und in der Fehler nicht als Lernchance, sondern für die Suche nach Schuldigen genutzt werden. Das aber sind genau die Kernpunkte, die in einem zukunftsorientierten und mitarbeitermotivierenden Mindset anders aufgeprägt sein sollten.

Konkret haben in der Korn Ferry Studie 58% der Befragten beklagt, dass sie sich durch ihre Chefs nicht ausreichend gefördert fühlen. 56% monieren, dass ihr Chef nicht motivieren kann und die „Lorbeeren“ gerne für sich einheimst – auch so ein Killerfaktor für ein zukunftsorientiertes Mindset.

Offenbar immer noch weit verbreitet hingegen ist die fachliche Qualifikation der Führungskräfte, denn 65% der Befragten führen aus, von ihren Chefs etwas gelernt zu haben. Das ist einerseits natürlich zu begrüßen, die wirkliche Kernaufgabe von Führung liegt in der Zukunft aber nicht im Fachwissen.

In der Summe führt dies denn auch dazu, dass nur die Minderheit der Mitarbeiter gerne mit ihren Chefs tauschen würde, nur ein Drittel kann sich vorstellen, in die Chefrolle zu schlüpfen.

Dies wäre vielleicht anders, wenn sich die Menschen stärker auf die Führungsaufgaben der Zukunft fokussieren würden.  Welche das sind, hat das Softwareunternehmen Skillsoft in einer internationalen Studie mit mehr als 500 Führungskräften untersucht und hebt als Ergebnis insbesondere drei Kompetenzen hervor: Innovationen fördern, Teamarbeit ermöglichen und coachen! Immerhin satte 70% der Befragten kamen zu diesem Ergebnis – ein Erkenntnisproblem haben wir also nicht, ein Umsetzungsproblem wohl schon.

Nur schockierende 6% sagen nämlich, dass die Führungskräfteentwicklung in ihrem Haus bereits an die neuen Anforderungen angepasst sei. Es liegt mir fern jemanden zu kritisieren, aber es muss erlaubt sein zu fragen, wann es denn mit einer zukunftsorientierten Führungskräfteentwicklung losgehen soll? Warten auf mehr Klarheit in der Erkenntnis, wie diese aussehen sollte, muss man jedenfalls nicht. Auf die Frage, warum es nicht weiter voran geht, wurden übrigens eine bestehende veränderungserschwerende Organisationstruktur und Zeitmangel genannt. Da weiss ich dann nicht mehr so recht, was ich dazu sagen soll. Zeit hat man nicht, die nimmt man sich – eine uralte Weisheit, die ich mich ja kaum zu schreiben traue. Und wer nicht irgendwann beginnt zu verändern, der darf sich auch nicht wundern, wenn er sich auch in vielen Jahren immer noch über eine Organisationsstruktur, die Veränderungen eher behindert, beklagen wird. Das ist allerdings das klassische Henne-Ei-Problem. Wie heißt es doch so schön? Erfolg hat drei Buchstaben: TUN!

Ich habe das nun schon mehrfach in Diskussionen mit Kunden und Kollegen vertreten und bin von dieser These absolut überzeugt. Im „neuen“ Mindset wird es vielmehr Spaß machen, Führungskraft zu sein – Netzwerker, Enabler, Coach, Partner auf Augenhöhe, befreit von starren Hierarchien und Entscheidungswegen. Macht das nicht Lust auf mehr – auf mehr Führung! Ich würde mir das wünschen!

Zum Schluss in eigener Sache, falls Sie jetzt den Impuls verspüren, unbedingt kurzfristig einen ersten Schritt in Ihrem Unternehmen TUN zu wollen:

Erfolgreich führen mit Coachingkompetenz

2 Tage Intensivseminar für max. 12 Teilnehmer

Starten Sie in ein zukunftsorientiertes Mindset und erwerben sie wesentliche Tools einer coachenden Mitarbeiterführung.

Mehr erfahren? Rufen Sie mich jetzt an:

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