Der MP Impuls zum Wochenende

Ich schreibe ja meine Impulse fast immer sehr spontan am frühen Samstag Morgen und so sind diese oft durch mein aktuelles Erleben der vergangenen Woche geprägt, so auch heute.

Teamarbeit war vielleicht schon immer einer der großen Erfolgsfaktoren in Unternehmen. Unstrittig ist, dass in unserer VUCA-Welt eine erfolgreiche Zusammenarbeit im Team einer der wichtigsten Schlüssel zum Erfolg ist. Doch spätestens, wenn mehrere Teams auf verschiedenen Ebenen der Hierarchie bestehen, wird es oftmals besonders schwierig. Dann nämlich doppeln sich die Rollen einzelner Führungskräfte: Ich bin vielleicht Leiter eines Vertriebsbereiches, z.B. Schleswig-Holstein und führe Kolleginnen und Kollegen, die selbst auch wieder eigene kleinere Vertriebsbereiche mit Mitarbeitern führen. Ich bin aber auch Kollege und Mitglied im Team meines eigenen Chefs, der vielleicht die gesamte Vertriebsregion, z.B. Deutschland verantwortet.

Und sofort wird klar, dass mir einige klassische double bind Situationen bevorstehen werden, denn keinesfalls werden alle Botschaften meines Chefs, denen ich als Teammitglied loyal verpflichtet bin, für das Team, welches ich führe, in gleicher Weise geeignet sein bzw. dort Begeisterung auslösen. Die Konflikte liegen offen auf der Hand, doch wie damit umgehen? Was siegt? Die Loyalität zum eigenen Team und die gefühlte Verpflichtung gegenüber den mir unterstellten Führungskräften? Dann werde ich vielleicht die Kollegen im anderen Team und natürlich auch meinen Chef enttäuschen müssen. Oder bin ich näher am Team meines Chefs, dann werde ich vielleicht von meinem eigenen Team nicht immer so loyal erlebt werden, wie es sich meine Kolleginnen und Kollegen wünschen würden. Verliere ich jedoch die Loyalität und das Engagement meines Teams wird unweigerlich die Leistung nachlassen und die Ergebnisse werden sich – wahrscheinlich sogar ziemlich zügig – verschlechtern. Das kann ich auch nicht wollen.

“So geht es mir jeden Tag!”, ruft jetzt eine innere Stimme in Ihnen? Ja, das ist die klassische Sandwichposition des gesamten Mittelmanagements.

“Jetzt bitte die Musterlösung”, möchten Sie mir zurufen? Kann ich verstehen, aber leider nicht bieten, weil es die nicht gibt.

In der vergangenen Woche durfte ich jedoch eine Führungskraft begleiten, die sich genau in dieser Situation befindet und die sehr mutig einige großartige Schritte zur Lösung ihrer double bind Situation angegangen ist.

Der erste Schritt ist, überhaupt zu erkennen, das es ein double bind gibt und dieses auch zu artikulieren. Vielleicht haben meine Führungskräfte darüber noch gar nicht ausreichend nachgedacht. Sich dann dem Feed-Back der Kolleginnen und Kollegen zu stellen, wie ich aktuell erlebt werde und was dieses Erleben bei Ihnen auslöst, ist der nächste Schritt. Das erfordert viel Kraft und Mut, denn ich weiß als Führungskraft ja nicht, was da alles kommt. Der Dialog aber ermöglicht eigene neue Erkenntnisse, offenbart Reflexionsmöglichkeiten und neue Handlungsnotwendigkeiten, die ich vielleicht bis dahin nicht gesehen habe. Und, im Gegensatz zu einer mir oft zugetragenen Sicht der Dinge, ist das keine Schwäche, sondern zeigt enorme Stärke einer Führungskraft und fördert ihre Wertschätzung und Anerkennung im eigenen Team. Schwelende Konflikte werden bearbeitbar, neue gemeinsame Grundlagen und gegenseitiges Verständnis können geschaffen werden. Der erste Schritt ist getan!

Die Wertschätzung, die ein solches Vorgehen der jeweiligen Führungskraft beschert, wird vielleicht am besten in der Äußerung eines Teilnehmers aus meinem Workshop deutlich, der sagte: “Jetzt sind wir genau an dem Punkt, an den ich mir gewünscht habe zu kommen und von dem ich fest überzeugt war, das wir niemals an ihn kommen werden.”

Führungskraft ist kein leichter Beruf – das sage ich seit 20 Jahren, das double bind macht es wieder einmal sehr deutlich.

Als Coach war es eine großartige Erfahrung, ein Team dabei unterstützen zu dürfen, einen Schritt voran zu kommen und eine mutige Führungskraft zu erleben, die auch in persönlich herausfordernden Situationen selbstkritisch, wertschätzend, aber auch klar und standfest geblieben ist.

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende!

Wir freuen uns auf Sie!

Kontakt

Der MP Impuls zum Wochenende

Coronavirus – alles Panikmache oder doch berechtigte Sorge? Ehrlich – ich weiß es nicht und während ich vor zwei Wochen das Thema noch vollkommen ausblenden konnte, merke ich inzwischen, dass es mich doch beschäftigt. Für mich habe ich entschieden, Kontakte mit fremden Menschen bis auf weiteres auf das beruflich erforderliche Minimum zu beschränken und auf z.B. Messebesuche wie den auf der Modellbau Schleswig-Holstein zu verzichten. Ich bin gar nicht Teil der hauptsächlich gefährdeten Zielgruppe, Grippeschutzimpfung habe ich auch und dennoch, die aktuelle Situation macht etwas mit mir – sie macht mich nachdenklich.

Wie geht es Ihnen?

Wie auch immer, in meinem Bewusstsein schärft die aktuelle Situation auch mal wieder die Chance, darüber nachzudenken, was wirklich wichtig ist. Die einfachen Dinge zu genießen, dankbar mit meiner Frau einen Kaffee zu trinken egal, ob wir gerade eher schweigen oder miteinander albern.

Wie wird sich alles entwickeln? Keine Ahnung! Wann werden sich die Börsen beruhigen? Keine Ahnung! Mir jedenfalls wird mal wieder klar, wenn ich so wenig vorhersagen und beeinflussen kann, was morgen sein wird, lebe ich am sinnvollsten im Hier und Jetzt, dankbar für das, was ich habe, nicht vermissend, was ich vielleicht im Leben verpasst haben könnte und auch nicht planend, was ich alles noch tun will.

Den Moment genießen und zwar mit dem, wonach mir gerade ist!

Vielleicht tun Sie das ja auch!

Ein schönes Wochenende!

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Der MP Impuls zum Wochenende

Vor ein paar Tagen hatte ich in einem Führungskräfteworkshop mal wieder Gelegenheit über die Metaprogramme zu sprechen, es passte gut zu einer kollegialen Beratung, die wir für eine der Teilnehmerinnen durchführten.

Eines der Programme ist vergangenheits- , gegenwarts- oder zukunftsorientiert und schnell hatten wir eine Diskussion, wie schwierig es sei, mit “solchen” Menschen, die immer nur der Vergangenheit nachhängen, umzugehen.

“Früher war alles besser”, den Spruch kennen Sie auch? Oder sagt gerade eine innere Stimme sogar: “Ja, genau, das denkst Du auch oft!”

Das ist vielleicht sogar verständlich, wenn wir im normalen auf und ab des Lebens gerade einen “Tiefpunkt” haben und uns erinnern, wie schön es war, als wir noch… .

Selten ist das jedoch ein Gedanke, der uns voran bringt, denn die Vergangenheit ist vorbei und wir können sie nicht mehr verändern. Ihr nachzuhängen zieht uns i.d.R. nur runter. Das gilt auch für den Umgang mit Menschen, die stets in der Vergangenheit leben – “früher”, “damals”, “als wir noch”, “weisst Du noch”… – ich weiss nicht, wie es Ihnen geht, meine Energie versiegt schon, ohne dass ich die Sätze zu Ende schreibe.

Menschen, die immer in der Vergangenheit leben, können wahre Energieräuber sein. Gedanken, die stets nur um die Vergangenheit kreisen auch. Und damit meine ich nicht, dass wir nicht zurück schauen sollen, um aus der Vergangenheit zu lernen. Aber dort zu verweilen und immer weitere Kreise zu ziehen, hilft nicht weiter.

Gestalten können wir nur die Gegenwart – planen können wir auch die Zukunft (aber Vorsicht, zu viel Planung ist auch nicht gut). Ich lade Sie daher ein, sich auf die Gegenwart zu fokussieren und Ihre Zukunft in den Blick zu nehmen. Hier und heute können Sie gestalten, können Ihre Kompetenzen entfalten, Ihre Kräfte einsetzen, sich Ziele setzen, Erfolge haben, neue Menschen kennenlernen und und und… .

Willkommen im Hier und Jetzt – merken Sie wie kraftvoll sich das anfühlt?!

Ein schönes Wochenende!

Wir freuen uns auf Sie!

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Der MP Impuls zum Wochenende

Auch in dieser Woche möchte ich für meinen Impuls wieder einen Kalenderspruch verwenden, der nur auf den ersten Blick etwas albern wirkt.

Beim zweiten Blick nämlich offenbart sich uns ein Problem, das wir alle im Alltag schon erlebt haben und wahrscheinlich auch immer wieder erleben – man redet aneinander vorbei. In Fall des Kalenderspruchs offenbar, weil jemand entweder “devices” akustisch nicht richtig verstanden hat oder kein Englisch kann. Schon ist das Mißverständnis auf dem Tisch.

“Also ich frage immer nach, wenn ich etwas nicht verstanden habe”, möchten Sie mir sofort entgegnen? So war das auch auch in einem zweitägigen Seminar mit Führungskräften diverser Landesbehörden, das ich diese Woche gegeben habe. Eine Teilnehmerin kam sofort mit diesem Einwand als wir über “verstehen” sprachen. Ich musste gar nichts tun, unmittelbar waren die Hände der Hälfte aller Teilnehmer oben und jeder berichtete eine wunderbare Geschichte, in der jemand etwas nicht richtig verstanden hatte und was sich daraus für – zum Teil haarsträubende – Verwicklungen ergeben haben. Zurücklehnen und Schmunzeln, auch mal schön als Trainer.

Es ist keineswegs so, dass wir es aktiv ansprechen, wenn wir etwas nicht verstehen. Zum einen, weil wir es manchmal ja gar nicht merken, dass wir etwas nicht verstanden haben. Zum anderen, weil es oft großen Mut erfordert, sich zu outen, dass man etwas nicht weiß, z.B. ein Fremdwort nicht kennt. Was denken nur die Kollegen oder gar mein Chef, wenn ich jetzt offenbare, dass ich gerade nicht weiß, worum es geht? Lieber still sein, klärt sich schon auf…, ach ja?

Sie fühlen sich ertappt? Keine Sorge, Sie sind in bester Gesellschaft, dass ist eher die Regel als die Ausnahme. Ich möchte Sie ja ermutigen, so nicht weiter zu machen! Fragen Sie – das ist immer besser als den Dingen Ihren Lauf zu lassen! Und bedenken Sie stets eins: Wer fragt hat Mut und die Mutigen werden erfolgreich sein. Seien Sie stolz, dass Sie den Mut haben zu fragen und werten Sie sich nicht ab, dass Sie etwas nicht gewusst haben.

Befeuern Sie nicht unnötig die ohnehin in vielen Fällen nicht zu vermeidende Kaskade der Missverständnisse, die auf Konrad Lorenz zurückgeht:

Ein schönes Wochenende!

Wir freuen uns auf Sie!
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Der MP Impuls zum Wochenende

Ist das nicht ein wunderbarer Kalenderspruch?!!

“Ich auch!”, schreit da sofort eine innere Stimme in Ihnen. So geht es wahrscheinlich vielen Menschen, denn im ersten Moment erscheint uns diese Vorstellung wunderbar.

Für den zweiten Blick möchte ich Ihnen zwei Überlegungen mitgeben:

Was macht Urlaub so attraktiv? Einer – zugegeben von mehreren Gründen – ist, dass er limitiert ist. Urlaub ist etwas besonderes. Er ist begrenzt und nicht unendlich verfügbar. Das macht ihn so reizvoll – wir finden gerade die Dinge spannend und interessant, die knapp und nicht uneingeschränkt verfügbar sind. Nun stellen Sie sich vor, an 220 Arbeitstagen machen Sie Urlaub, ist das wirklich noch reizvoll? Und nur nebenbei bemerkt, was machen Sie denn dann an den 30 Tagen, an denen Sie jetzt Urlaub machen?

Noch gravierender aber ist der zweite Aspekt, den ich Ihnen mit auf den Weg geben möchte. Der Spruch impliziert, dass Urlaub schön ist, doch was ist dann ihr Beruf, die tägliche Arbeit? Die logische Weiterentwicklung des Gedankens legt Begriffe nahe wie anstrengend, stressig, belastend, freudlos… ergänzen Sie selbst. Ist das so? “Ja klar”, ruft da wieder Ihre innere Stimme, “ich brauche schließlich den Urlaub, um mich von der Arbeit zu erholen.”

Und in der Tat, das begegnet mir immer wieder: Klienten, die nur auf den Urlaub hinarbeiten, 220 Tage im Jahr Akkuentladung und maximal 30 Tage im Jahr Akkuaufladung. Wie lange soll das funktionieren?

Wäre es nicht viel schöner, Sie hätten einen Beruf, von dem Sie sich gar nicht im Urlaub erholen müssten? Eine Aufgabe, die selbst den Akku auflädt, weil Sie darin aufgehen, Spaß haben, mit netten Leuten an einer tollen Herausforderung tüfteln? Einen Alltag zu haben, von dem man sich nicht in maximal 30 Tagen erholen muss – wäre das nicht ein tolles Leben?

Das schließt natürlich nicht aus, dass Sie sich trotzdem auf die fantastischen Reisen freuen (merken Sie den Unterschied?), die Sie unternehmen, wenn Sie arbeitsrechtlich gesehen Erholungsurlaub haben.

Wie das gehen soll? Das lehrte uns schon Konfuzius – ein schönes Wochenende!

Wir freuen uns auf Sie!

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Der MP Impuls zum Wochenende

Grübeln Sie auch?
Oft höre ich das von meinen Coachingnehmern, insbesondere wenn diese in belastenden Situationen zu mir kommen. “Ich kann schlecht einschlafen”, ist noch die positive Variante von gar nicht einschlafen. Die Gedanken drehen sich immer weiter, alle möglichen Szenarien arbeitet der Kopf durch – leider meistens vor allem negative.

“Bestimmt wird…”, “Sicher werde ich…”, “Wenn ich nur…” – natürlich kann man mit all diesen Ängsten nicht einschlafen.

Nun prüfen Sie doch selbst einmal kritisch Ihre Lebenserfahrungen? War es nicht viel öfter so, dass Sie sich unnötig Sorgen gemacht haben und alles viel besser verlaufen ist, als Sie es sich tagelang ausgemalt hatten?

Eben – die meisten Grübeleien können wir uns sparen, denn sie helfen uns nicht weiter. Was irgendwann kommt, können wir jetzt nicht beeinflussen. Hilfreich ist zu prüfen, was wir jetzt tun können, um uns z.B. gut auf einen Termin vorzubereiten – und das tun Sie dann bitte auch.

Zwei Kollegen vor mir haben das in einem Ihrer Vorträge mal so ausgedrückt:

“Was nicht ist, ist nicht!”

Mit dem was Sie sich jetzt gerade alles an Szenarien ausmahlen, werden Sie sich größtenteils wahrscheinlich nie auseinandersetzen müssen, weil die Szenarien nicht eintreten. Mit dem einen Szenario, das tatsächlich eintritt, können Sie sich auseinandersetzen, wenn es so weit ist, denn dann ist es Gegenwart und Sie können es beeinflussen – TUN ist viel besser als Grübeln.

Und – Sie erinnern sich an meine Frage weiter oben? Genau, das eine Szenario, mit dem Sie sich dann auseinander setzen werden, ist höchst wahrscheinlich viel positiver als Sie es gerade erwarten.

Wir freuen uns auf Sie!

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Einige unserer bisherigen Impulse zusammengefasst

Bislang haben wir immer Samstags auf unserer Facebookseite einen kleinen Impuls veröffentlicht, der zum Nachdenken über das eigene Tun anregen soll. Er ist meist verbunden mit einem Zitat einer bekannten Persönlichkeit.

Zukünftig werden wir auch diese Impulse hier im News-Teil unseres Blogs veröffentlichen. Start: 01.02.2020

Falls Sie bislang nicht auf Facebook aktiv waren, hier nochmal einige unserer Impulse der Vergangenheit. Viel Spaß beim Lesen!

Dieses Zitat ist Ihnen sicher schon mal so oder in irgendeiner Abwandlung begegnet, es gibt sehr viele davon. Es ist auch das Motto vieler sehr erfolgreicher Sporttrainer, z.B. von Carlo Ancelotti, den viele Fußballfans sicher als einen der erfolgreichsten Trainer in diesem Sport kennen.
Aber um ganz ehrlich zu sein, mir begegnet es – inzwischen – viel zu selten. Viel zu oft erlebe ich Menschen, die nicht die Sache jeden Tag besser machen wollen, sondern auf den schnellen Erfolg aus sind. Sie fokussieren nicht darauf, jeden Tag sehr gute Arbeit abzuliefern und täglich besser zu werden, sondern möglichst schnell viel Geld zu verdienen. Und die Anzahl der Menschen, die uns täglich suggerieren, dass sie genau dafür den Schlüssel anbieten könnten (online reich werden, ohne zu arbeiten z.B.) wächst stetig.
Ich kenne viele Leute, die in Ihrem Leben sehr gute Arbeit abgeliefert haben und täglich bemüht waren und sind, es für Ihre Kunden immer besser zu machen. Alle diese Menschen sind erfolgreich, verdienen sehr gut, akquirieren nicht mehr, sondern leben vom Empfehlungsgeschäft, usw..
Wer arbeitet, um gute Ergebnisse abzuliefern und es “richtig” zu machen, der kann seinen wirtschaftlichen Erfolg meist gar nicht verhindern. Wer (nur) arbeitet, um wirtschaftlich erfolgreich zu sein… (diesen Satz können Sie selbst vervollständigen).

Und Sie? Wollen Sie es auch jeden Tag besser machen?

Vielleicht geht es Ihnen ja wie mir: Täglich gibt es jemanden, über den ich mich ärgern könnte. Kunden, die nicht zurückrufen, Kollegen, die sich nicht melden und nicht tun, was man gerne möchte, Familienangehörige oder Freunde, die Aufmerksam möchten, für die ich gerade keine Energie habe, und so weiter… .
Leider kann ich diese Menschen nicht ändern und wenn ich mich ärgere, geht es mir schlecht, die anderen bekommen im Zweifel nicht einmal mit, dass ich mich ärgere.
Bleibt also die kritische Frage, ob das der richtige Weg ist: Mir geht es schlecht und die anderen ändern sich und ihr Verhalten leider nicht. Klingt suboptimal? Da haben Sie recht!
Was ich ändern kann, ist meine persönliche Einstellung und mein Umgang mit diesen Menschen. Statt hoffen, dass ein Kollege etwas für mich tut, kann ich selbst aktiv werden. Statt auf einen Rückruf warten, kann ich selber nochmal anrufen. Vor allem aber kann ich meine Gedanken positiv umgestalten und dann fühlt sich vieles schon ganz anders und viel besser an. Mit positiven Gedanken geht auch vieles leichter. Ärgern Sie sich also nicht, denn der einzige, dem es dadurch schlecht geht, sind Sie selbst!

Nicht so einfach? Das hat auch niemand gesagt.

“Hier ist so viel los, ich weiß gar nicht, ob ich Zeit für mein Coaching habe”, schrieb ein Klient gerade erst Anfang dieser Woche. Zum Glück – er hat Zeit.
Die Fülle der Aufgaben ist immer groß, doch was wir können, ist zu bestimmen, wann wir sie erledigen und wann nicht. Wir entscheiden selbst, wann wir zur Verfügung stehen (und für was) und wann nicht. “Aber dann muss ich ja Nein-Sagen lernen…”, geht es Ihnen gerade spontan durch den Kopf? Ja, das müssen Sie, denn ohne Zwischenräume werden die vielen Aufgaben Sie über kurz oder land überrollen. Wollen Sie das? Oder doch lieber selbstbestimmt am Steuerrad Ihres Lebens den Weg und die Geschwindigkeit bestimmen?

Hebbels Zitat lässt sich auch umdrehen: Wer (als Führungskraft) seine Mitarbeitern gewinnen will, der vermittle seine Entscheidungsgründe.
Immer wieder führen uns Umfragen vor Augen, dass Sinnstiftung eine der wichtigsten, ich persönlich glaube sogar, die mit Abstand wichtigste, Führungsaufgabe ist. Wenn wir keine überzeugenden Argumente haben, warum wir selbst etwas tun und warum auch unsere Mitarbeiter etwas tun sollen, ist weder loyale Gefolgschaft noch Motivation oder Engagement erreichbar.
Es macht also sehr viel Sinn, gute Gründe zu haben, diese transparent und überzeugend zu vermitteln, z.B. durch Story-Telling, und so die Menschen mitzunehmen und zu begeistern.
Bedenke: Mitarbeiter, die ihren Chef verstehen und folgen sollen, beobachten seine Beweggründe.

Wie sehen denn Ihre Beweggründe aus?

MUT sagt man so schön ist eine der wichtigsten Eigenschaften erfolgreicher Unternehmer. Da ist was dran!
“Nur keinen Fehler machen” – das bremst uns immer wieder aus – bewusst oder unbewusst. Wie gehen die anderen damit um, wenn wir einen Fehler machen? Schuldige suchen – das steht in Deutschland hoch im Kurs.
Vielleicht haben wir auch einen Antreiber, der “sei perfekt” heisst? Bloß keine Fehler machen!
Doch niemand kommt ohne Fehler durchs Leben, mit Ihnen zielführend umzugehen, sie als Chance zum Besserwerden zu definieren und den gleichen Fehler nicht zweimal zu begehen, darauf kommt es an.
2020 steht vor der Tür – seien Sie mutig im neuen Jahr, trauen Sie sich Fehler zu machen!

Keine Zeit ist so sehr von guten Vorsätzen geprägt wie der Jahreswechsel und dieser steht kurz bevor.
Vielleicht sind Sie ja Führungskraft und haben sich vorgenommen, mal wieder etwas für sich zu tun. Und da in vielen Unternehmen gerade die Jahresgespräche laufen, könnten Sie das mit Ihrem Chef auch gut verhandeln.

Deshalb nutzen wir heute mal unseren Samstagsimpuls in eigener Sache:
Wir starten zu Beginn des Jahres 2020 die nächste Ausbildungsgruppe, die Führungskräften spezielle Coachingtechniken für Ihren Führungsalltag vermittelt. Zukunftsorientiert und mitarbeiterorientiert – ein bis maximal zwei Plätze haben wir noch.
kleine Gruppe – in den Abendstunden – keine Fehlzeiten im Unternehmen – intensiver Austausch – ausführliche Teilnehmerunterlagen

Seien Sie jetzt dabei!
weitere Infos und Anmeldung auf unserer Internetseite im Bereich “Downloads” oder einfach eine Nachricht schreiben!

Wie gehen Sie mit Fehlern um?
Schimpfen Sie mit sich, etwa: “Man, bist Du blöd, wie konnte Dir so etwas passieren?” Noch schlimmer, werten Sie sich vielleicht sogar ab: “Du bist einfach nicht gut genug, Du schaffst das nie!”
Nachvollziehbare und ganz menschliche und doch wenig hilfreiche Reaktionen. Viel zielführender wären Fragestellungen wie etwa: “Warum ist mir das passiert? Was war eigentlich meine positive Absicht? Was mache ich beim nächsten Mal anders? Was kann ich aus diesem Fehler für ähnliche Situationen lernen?”
“Genau”, schreit jetzt eine innere Stimme in Ihnen, so sollte es vor allem in meiner Firma sein! Dort wird aber immer nur nach Schuldigen gesucht und nicht nach Lösungen. Ja, leider ist das auch nach unserer Beobachtung so, die Fehlerkultur in vielen Firmen ist deutlich verbesserungsfähig, damit Fehler viel mehr als Chance für die Zukunft verstanden werden.
Meine Botschaft an Sie wäre jedoch: Fangen Sie doch bei sich selbst einfach mit einer Einstellungsänderung an, das geht nämlich sofort, Sie müssen auf niemand anderen warten!

Umdenken lernen? Gerne! Wir freuen uns auf Sie!

Gestern las ich in Vorbereitung einer Projekttelko mal wieder Befragungsergebnisse von verschiedenen Mitarbeiterbefragungen eines Dax-Konzerns, in dem ich seit Jahren ein großes Change-Projekt begleite.
Es war grausam – das passt nicht, dies gefällt uns nicht, jenes wird nicht getan…
Verliebt ins Jammern nenne ich das – und wer all seine Energie aufs Jammern verwendet, der hat keine mehr übrig, um sie in neue begeisternde Lösungen zu investieren. Wie kann es besser, einfacher, erfolgreicher, leichter werden – das ist doch die Frage!

Möchten Sie sich auch ins Gelingen verlieben? Super!

Vielleicht kennen Sie das ja auch – Sie würden gerne mal etwas Neues ausprobieren, einen Neuanfang wagen, nochmal etwas ganz anderes tun im Leben, aber irgendetwas hält Sie wie magisch zurück.

Dieses “Etwas” hat viele Namen: Es heißt zum Beispiel Erfahrung, die wir für das Neue nicht haben. Es heißt auch “Ungewissheit”, denn bei etwas neuem wissen wir natürlich nicht, was kommt. Es heißt auch “Verantwortung”, denn ich habe schließlich Familie und Verpflichtungen.

Das “Etwas” hat noch viele weitere Namen, Sie finden sicher sofort noch ein paar davon.

Vor inzwischen 10 Jahren rief mich eine gute Freundin in genau dieser Situation an und wir sprachen lange über einen möglichen Neuanfang in ihrem Leben. Sie brauchte Mut…

Möchten Sie die ganze Geschichte hören? Ich erzähle Ihnen diese “Heldengeschichte” gern in einem unverbindlichen Kennenlerngespräch.

Womit sind Sie gerade unzufrieden?
Oh, da fällt Ihnen sofort einiges ein?!
Und, wie sieht es aus – schon beschlossen, das zu ändern? Oder gar schon begonnen entsprechende Maßnahmen umzusetzen?
Oder haben Sie sogar schon die entsprechenden Maßnahmen vollständig umgesetzt?
Ach – nichts von alledem?

Leider erlebe ich das immer wieder, eigentlich sind meine Coachingnehmer unzufrieden, aber sie ertragen lieber die Situation, anstatt den ersten Schritt zu tun, die Situation zu verändern und zu verbessern. Natürlich ist das nicht immer leicht, aber wer außer Sie selbst soll diesen ersten Schritt tun?

Auf geht’s!
Zufriedener und Erfolgreicher werden, Sie haben es selbst in der Hand – tun Sie den ersten Schritt – jetzt!

Viele weitere Impulse finden Sie auf unserer Facebookseite.

Sie möchten gerne mit uns über den ein oder anderen Impuls diskutieren?
Sehr gerne! Wir freuen uns auf Sie!