Der MP Impuls zum Wochenende

Dem amerikanischen Managementprofessor Peter Drucker wird das berühmte Zitat zugeschrieben, demnach Führungskräfte nur eine einzige Person führen müssten, nämlich sich selbst.

Damit hat Drucker natürlich ganz bewusst übertrieben, denn die Aufgaben von Führungskräften bestehen ja gerade per Definition darin, andere Mitarbeitenden zu führen. Darum ging es ihm auch gar nicht, vielmehr wollte er auf den Umstand aufmerksam machen, dass alles ein Zusammenspiel von Aktion und Reaktion ist und damit ist man als Führungskraft immer auch Teil des Problems oder – natürlich viel besser – auch Teil der Lösung.

Deshalb startet gute Mitarbeiterführung immer mit guter Selbstführung – ohne wenn und aber! Nur wenn ich mich selbst kenne, kann ich meine Interaktionen mit anderen gezielt steuern und vermeide unnötige Fettnäpfchen. Für Führungskräfte ist es daher elementar regelmäßig in sich zu gehen, auch auf die Gefahr hin, dass es da (immer wieder) einiges aufzuräumen gibt. Wichtige Erkenntnisse kann ich nur gewinnen, wenn ich mit mir beschäftige, z.B. mit meinen Werten, meiner Motivation, meinen Zielen und vielem mehr.

Mit welchen Themen gehe ich in Resonanz und warum? Wo neige ich dazu, mich zu stark zu identifizieren und damit vielleicht nicht mehr sachgerecht entscheiden zu können? Was sind meine Trigger, die mich vielleicht Sachen tun lassen, die ich im Nachhinein schon oft bereut habe? Was bin ich für ein Persönlichkeitstyp – das könnte sehr wichtig sein, um zu verstehen, warum ich vielleicht mit dem ein oder anderen Kollegen irgendwie so gar nicht warm werde. Wie laufen meine Energiekurven- wo am Tag (oder auch in der Woche) liegt mein Leistungshoch, wo mein Tief? Wer das nicht weiß, kann seine Arbeit nicht effizient strukturieren.

Es gibt noch viele weitere Aspekte, die dem Bereich der Selbstführung zuzuordnen sind, doch für einen Wochenendimpuls soll es hier genügen. Sie können alle Fragen perfekt beantworten? Gratulation – Sie kennen sich wirklich, super!

Vielleicht sind Sie ja keine Führungskraft und wollen es auch nicht werden (Führungskraft ist keine leichte Aufgabe!). Auch dann ist es wichtig, sich selbst gut zu kennen und zu führen. Sind Sie aber Führungskraft und möchten eine gute Führungskraft sein (und kennen Sie seine Führungskraft, die das nicht sein möchte?), dann ist sehr gute Selbstführung absolute Pflicht. Mit niemandem sollten Sie sich mehr beschäftigen, als mit sich selbst! Das nicht zu tun, nur weil Sie sich vielleicht vor dem aufräumen scheuen, ist nicht akzektabel.

Also, welche Ihrer Ecken möchten Sie an diesem Wochenende aufräumen?

Ich wünsche viel Spaß dabei.

Der MP Impuls zum Wochenende

Ich bin sicher, Sie sind auch schon mal mit diesem Spruch auf den Lippen aus dem Haus gegangen: “Die Pflicht ruft!”

Meist sagen wir das halb scherzhaft. Halb? Genau – halb scherzhaft!

Wie ich das meine? An einem Tag ist es vielleicht wirklich so eine Redensart, sie geht uns locker über die Lippen, wir sind gut drauf und gehen gerne zur “Pflicht”, welche auch immer gerade ist, Beruf, Ehrenamt, Elternversammlung, etc. An Tagen wie diesen ist alles gut.

Meine Erfahrung ist jedoch, es gibt auch die anderen Tage, die Tage, an denen es wirklich nur das Pflichtgefühl ist, dass uns treibt. Oder noch schlimmer, es ist die empfundene Verpflichtung, die uns das tun lässt, was wir gerade tun: Ich muss doch Geld verdienen, ich muss doch den Ansprüchen der anderen gerecht werden, das Projekt muss doch fertig werden,… und so könnte ich noch eine Weile weitermachen. An solchen Tagen hat der Spruch “die Pflicht ruft” nichts leichtes mehr an sich, er wird für viele Menschen oft zu einem zentnerschweren Gewicht, welches auf ihren Schultern lastet. Und eines berichten meine Coachingnehmer immer wieder: Beginnt ein Satz mit “ich muss”, kommt selten etwas Gutes dabei heraus, fehlt der Spaß, sind die Ergebnisse oft unbefriedigend, passieren viele Fehler, es fehlt an Lebensfreude.

Deshalb steckt in dem Titelspruch viel mehr drin, als man auf den ersten Blick glaubt. Die Pflichten werden nämlich meist dann zu viel, wenn keine oder zu wenig Zeit für die Dinge übrig bleibt, die man nur für sich tut: ich nenne das ICH-ZEIT!

Vielen meiner Coachingnehmer, die ja oft gerade deshalb den Weg zu mir finden, weil sie sich in einer für sie schwierigen und als Überlastung empfundenen Situation befinden, können die Frage nach ihrer Ich-Zeit spontan gar nicht beantworten. “Ich-Zeit? Was ist das?” Ok, dann machen wir uns gemeinsam auf die Suche!

Was tun Sie nur für sich? Und Achtung – seien Sie ehrlich zu sich selbst. Ich höre hier oft den Klassiker: “Ich spiele mit meinen Kindern.” (habe ich früher, als meine Kinder noch klein waren, auch gesagt) Da hake ich dann oft ein und frage nach. Meistens stellen meine Coachingnehmer fest, dass das doch keine Ich-Zeit ist, sondern eher eines von den vielen erlebten Muss-Elementen, z.B. so: “Na, in der wenigen Zeit, die ich habe, muss ich doch wenigstens mit meinen Kindern spielen.” Sehr anerkennenswert, aber Ich-Zeit? Nein!

Also, zweiter Versuch: Was tun Sie in Ihrer Ich-Zeit? Was tun Sie nur für sich, weil es Ihnen gut tut, weil es Sie erfüllt, weil es Sie entspannt, weil es Sie glücklich macht? Niemanden sonst!

Vielleicht ist das ja eine schöne Denkaufgabe für das Wochenende. Ich-Zeit ist ungemein wichtig, denn fehlt Sie uns, werden über kurz oder lang die unvermeidlichen Pflichten des Lebens zu dominant und wir werden unzufrieden, unleidlich für unsere Mitmenschen und so weiter.

Und deswegen ist auch der Titelspruch so wunderbar: Manchmal müssen Pflichten warten, weil jetzt gerade ICH-ZEIT ist – dann rufen Sie doch einfach zurück!

Ich wünsche Ihnen ein wunderbares Wochenende!

Der MP Impuls zum Wochenende

Ich nenne ihn mal Tom, meinen Coachingnehmer, der heute etwas kraftlos vor mir sitzt, obwohl ich ihn eigentlich als dynamischen, anpackenden Menschen kennengelernt habe. Tom ist Führungskraft im mittleren Management eines sehr großen Konzerns. Ich schildere ihm meine Wahrnehmung und er kommt schnell zur Sache.

Die ganze letzte Woche sei er “irgendwelchen Kennzahlen nachgejagt”. Als die schließlich alle gut erfüllt waren, kam aus der Konzernzentrale eine kurze Memo – Strategieänderung! Ab sofort seien andere Kennzahlen wichtig, nein genauer gesagt noch wichtiger, denn unwichtig seien die alten Kennzahlen natürlich auch nicht. Aber bitte – jetzt alle Energie auf die neuen Kennzahlen.

“Kennst Du das?”, fragt mich Tom. “Die ganze Woche bist Du unter Volldampf und am Ende der Woche weisst du nicht mehr, was du eigentlich gemacht hast. Was bleibt von all der Zeit, die ich im Job verbringe – aktuell bleibt nur Erschöpfung.” Tom blickt zu Boden – keine Frage, er steckt mitten in der Sinnkrise.

So wie Tom geht es vielen Menschen und vielleicht gehen auch Sie ja gerade mit der Geschichte von Tom in Resonanz. Sinnkrisen durchläuft vielleicht sogar jeder mal im Laufe seines Lebens und es gibt sie nicht nur in Großkonzernen, allerdings begegnen sie mir dort doch häufiger. Also, was tun?

Ich erlebe ganz unterschiedliche Strategien, wie Menschen mit solchen Sinnkrisen umgehen. Manche geben gar auf und finden plötzlich alles sinnlos, haben an nichts mehr Spaß oder Freude und drohen den Boden unter den Füßen zu verlieren. Zum Glück ist das nur eine kleine Minderheit. Viele allerdings warten darauf, dass jemand kommt, der ihrem Tun wieder einen Sinn gibt. Eine neue Strategie des Unternehmens, eine Vision von Kundenorientierung, ein neuer Chef, der sie motiviert (oh je) oder vielleicht ein privater Impuls, z.B. eine neue Beziehung, ein neues Hobby oder ähnliches, was ihrem Leben wieder einen Sinn gibt. Ohne Frage werden wir viele Fälle finden, in denen eine solche Strategie zum Erfolg geführt hat und Menschen wieder Lebenssinn gefunden haben. Allerdings stellt sich die Frage ob aufgrund oder trotz dieser Strategie?

Ich würde Ihnen viel eher raten, eine aktive Strategie zu wählen und dann ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen, anstatt auf externe Sinnstiftung durch wen auch immer zu warten. Das bedeutet, dass Sie zunächst in den inneren Suchprozess einsteigen müssen, um sich selbst einige – sehr schwierige und vielleicht auch schmerzhafte – Fragen zu beantworten:

  1. Was wollen Sie im Leben erreichen?
  2. Was bedeutet Glück für Sie?
  3. Was erfüllt Sie?
  4. Wovon möchten Sie mehr?
  5. Was – ganz konkret – möchten Sie auf jeden Fall nicht mehr?
  6. Welchen “Preis” möchten Sie im Leben nicht mehr zahlen?

… und es gibt sich noch ein paar weitere Fragen.

“Oh je, lauter schwere Fragen”, sagt jetzt vielleicht eine innere Stimme und sie hat recht. Niemand hat gesagt, dass es leicht ist. Aber es ist eine aktive Vorgehensweise, die Sie ins Zentrum der Aktivität stellt. Sie bestimmen ihren Weg, Sie werden aktiv und warten auf niemanden, Sie sitzen im Driver-Seat Ihres Lebens.

Tom übrigens stellte ich auch einige dieser Fragen und langsam blühte er auf, er fasste neuen Mut, er sah neue Perspektiven, neue Wege, fasste neue Ziele ins Auge. Wir brauchten noch die ein oder andere Sitzung, dann kam Tom eines Tages und strahlte mich an: “Ich habe gekündigt und dass ohne neuen Job!” Er war vollkommen mit sich im reinen und wusste, was er brauchte, wie er arbeiten wollte und wie sein neuer Arbeitgeber aussehen musste, damit er dort optimal wirksam werden konnte.

Auch Sie haben in der Sinnkrise also die Wahl: Sie können warten, dass jemand kommt und Ihnen neuen Sinn stiftet und vielleicht geht das gut. Besser wäre aber, Sie gehen mit sich in Kontakt und machen sich dann aktiv auf ihren Weg zu mehr Zufriedenheit im Leben.

Ich kenne besonders zufriedene Menschen, weil sie von sich sagen können, dass sie Spuren im Leben (Sand) hinterlassen haben. Denken Sie daran – Spuren neuer Wege entstehen nur dadurch, dass man Sie geht!

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende!

Der MP Impuls zum Wochenende

Was für ein schöner Gedanke das doch ist, aufzuwachen mit dem Kaffeediener am Bett. Noch vor dem Aufstehen werde ich verwöhnt und man begegnet mir mit Hochachtung und Wertschätzung. Dann werde ich den ganzen Tag hofiert und mir geht es gut.

Immer wieder erlebe ich viele Menschen, die sich genau das wünschen und das Ergebnis dieses Wunsches liegt auf der Hand – es hagelt Enttäuschungen. So sehr dieser Wunsch nach externer Anerkennung und Wertschätzung auch verständlich ist, so sehr muss man sich auch klar machen, dass er nicht realistisch ist. Wer sollte das sein, der so auf Sie fixiert ist, dass er ständig mit Anerkennung zur Stelle ist? Bei wem sind Sie das?

Es ist auch gefährlich, sich dieser Hoffnung hinzugeben, denn damit würden Sie sich gleichzeitig in eine Abhängigkeit begeben. Automatisch würden Sie die Dinge tun, die zu der gewünschten Wertschätzung führen, damit wären Sie leicht zu steuern und zu manipulieren (was vielen Menschen leider auch widerfährt).

Mit fällt dennoch jemand ein, der Sie jeden Tag wertschätzen könnte, Ihnen auch? Genau, Sie sehen ihn jeden morgen im Spiegel!

Sie müssen sich ja nicht gleich jeden Morgen mit königliche Hoheit begrüßen (warum eigentlich nicht?), aber Sie können sich jeden Morgen mit Wertschätzung fragen, was Sie, der beste Mensch, jetzt gerade Gutes für sich selbst tun können. Damit ist schon viel gekonnt, denn das schlimmste, was ich in meinen Coachings leider immer wieder erlebe, sind Menschen, die an sich selbst nichts Gutes mehr finden können und sich dann selbst abwerten. Ich bin nichts, ich kann nichts, ich bin nicht gut genug,…diese Abwärtsspirale nimmt nie ein gutes Ende.

Also seien Sie selbst der Mensch, der Sie jeden Tag königlich empfängt, umsorgt und schaut, was Ihnen jetzt gerade gut tut. Achten Sie auf sich und machen Sie sich nicht von anderen abhängig.

Und wenn Ihnen das mit dem Kaffee so gut gefällt, programmieren Sie doch abends einfach die Zeitschaltuhr und richten die Kaffeemaschine. Wenn Sie dann morgens beschwingt die Küche betreten und zu sich selbst “Guten Morgen Majestät” sagen, ist der Kaffee schon fertig. Probieren Sie es aus – es fühlt sich wunderbar an.

Ein schönes Wochenende!

Der MP Impuls zum Wochenende

Über kaum etwas wird so viel diskutiert wie über Glück. Auch im Berufsleben scheint Glück eine Rolle zu spielen und wahrscheinlich ist dem zumindest teilweise auch so. Jedenfalls ist das oft die Wahrnehmung vieler Menschen, gerade wenn es z.B. um Personalentscheidungen geht.

“Ich hätte auch gerne mal Glück, wenn es um Beförderungen geht”, sagte mein Klient kürzlich zu mir. Auf Nachfrage ergänzte er: “Für die neue Projektleiterstelle wurde mein Kollege Tom ausgewählt, obwohl….”, den Rest ersparen wir uns, denn was mein Klient noch ausführte war eine Mischung aus Enttäuschung und – Verzeihung – Selbstmitleid. Das Ganze war kombiniert mit seiner höchst subjektiven Bewertung von Tom und dem noch subjektiveren Vergleich mit sich selbst, in dem er natürlich der deutliche Bessere war.

Das kann ich alles verstehen und bevor jemand hier auf falsche Gedanken kommt, ich habe meinem Klienten auch viel Zuspruch zu Teil werden lassen. Aber dafür allein bezahlt er mich nicht und so begann danach die Phase der Aufarbeitung.

Die letzte Fortbildung hatte mein Klient ausgelassen. Die letzte Managementpräsentation? Er war leider krank und Sie ahnen, wer die Präsentation gehalten hat. Der letzte Netzwerkabend, auf dem traditionell Kontakte geknüpft und gepflegt werden – leider ohne ihn, private Verpflichtungen. So machten wir noch eine Weile weiter.

Nach einer der Ausführungen meines Klienten schwieg ich dann einfach und er auch. Schließlich fragte ich ihn: “Wenn Du in Zukunft mehr Glück haben möchtest, wie könntest Du dem Glück signalisieren, dass es dringend mal wieder bei Dir vorbeischauen sollte?”

Es geht gar nicht darum, dass es nicht für jede einzelne Entscheidung meines Klienten gute Gründe gegeben hätte. Teilweise war er sogar wichtigen Verpflichtungen nachgekommen, aber er erkannte auch schnell selbst, dass er in letzter Zeit nicht gerade das Bild hinterlassen hatte, dass für die Entscheider zwangsläufig zu der Erkenntnis, dass nur er der richtige Projektleiter wäre, führen musste. “Scheint, als hätte ich mein Glück etwas im Stich gelassen und nicht umgekehrt”, sagte er schließlich. Das ließ ich dann mal unkommentiert.

Es ist fast egal, wen Sie fragen, alle erfolgreichen Menschen werden Ihnen sagen, Glück gehört zum Erfolg immer dazu. Dann folgt jedoch stets ein ABER, denn es ist niemals Glück allein, das uns erfolgreich macht. Wir können und müssen auch etwas für unser Glück tun.

Nun Sie – haben Sie in letzter Zeit alles getan, damit Sie auch Glück haben können? Beruflich oder privat? Sie haben ja ein ganzes Wochenende Zeit, darüber nachzudenken.

Ich wünsche Ihnen gute Gedanken und ein wundervolles Wochenende!

Der MP Impuls zum Wochenende

Vielleicht kennen Sie solche Tage ja auch: Irgendwie bin ich heute nicht gut drauf, obwohl ich gar keinen Grund dafür habe. Ich bin leicht reizbar und alles geht mir irgendwie sehr schnell auf den Wecker. So kenne ich mich eigentlich gar nicht, denn es geht mir gut. Heute aber geht mir auch jede Bemerkung, die einer meiner Mitmenschen macht, eher auf den Geist. Für die kleinen Späße habe ich keine Muße und alles nehme ich doch eher persönlich. Schließlich gehe ich mir selbst auf den Nerv und der Tag geht unproduktiv zu Ende und geschafft habe ich nichts. Das liegt auch daran, dass mir von Tagesbeginn an nicht wirklich klar war, was ich eigentlich schaffen wollte.

“Solche Tage kenne ich gut”, seufzen Sie jetzt? Ja, solche Tage kenne fast alle.

Das liegt wahrscheinlich daran, dass es “uns” gar nicht gibt, denn wir sind nicht einer, sondern viele. Vielleicht kennen Sie den Spruch und Buchtitel: “Wer bin ich und wenn ja, wie viele?”.

Wir alle haben verschiedene Persönlichkeitsanteile und alle meinen es gut mit uns. Jeder Anteil verfolgt eine positive Absicht und möchte für uns etwas Gutes bewirken, z.B. uns schützen oder erfolgreich machen. Nun verfolgen diese Anteile in Teilbereichen manchmal auch sich deutlich widersprechende Ziele und Absichten. Dann kommt es – bildlich gesprochen – zum Streit der beiden oder gar mehrerer Anteile. Das fühlt sich – oft unbewusst -nicht gut an. Viele Menschen haben auch sehr starke Anteile (teilweise zwangsläufig, weil diese z.B. jeden Tag gebraucht werden, um im Beruf zu bestehen), die dann oftmals dominant sind und andere Anteile jahrelang unterdrücken. Das führt irgendwann zu einem Defiziterleben, zu Unzufriedenheit und manchmal dann zu ganz drastischen Reaktionen.

Vielleicht mache ich noch ein simples Beispiel an meiner eigenen Person: Ich habe einen Anteil, den ich den “Sportler” nenne. Es ist ein sehr alter Anteil, denn er ist entstanden als ich ein Kind war. Sport war immer wichtig für mich. Dieser Anteil will mich fit und gesund halten. Bei den aktuellen Temperaturen sagt dieser Anteil jeden Morgen zu mir: “Du solltest Sport treiben, denk an dein großes Herz, das braucht Impulse. Steh früh auf, um 6 Uhr ist es noch kühl, lass dich nicht hängen.” Der Anteil in mir hat natürlich vollkommen recht. Es gibt aber auch einen anderen Anteil in mir, den noch jung ist. Es gibt ihn vielleicht erst seit 3-4 Jahren. Ich nenne ihn mal den “Müßiggänger” und der möchte mir helfen, den Alltag mehr zu genießen und mich von den vermeindlichen Verpflichtungen anderen gegenüber zu befreien. Dieser Anteil sagt aktuell: “Du hast dein ganzes Leben Sport gemacht, bei dieser Hitze lass es einfach sein. Es ist Zeit einfach mal nichts zu tun, leb in den Tag hinein, trink Kaffee und lass die Seele baumeln.” Bevor der Sportler in mir “Eh, spinnst du” schreien kann, höre ich hier mal auf, Sie haben das Beispiel sicher verstanden.

Ich habe schon oft und mit vielen Klienten mit ihren Persönlichkeitsanteilen gearbeitet, denn was auf den ersten Blick so hinderlich erscheint, ist auch eine der größten Hilfen, um dem Dilemma wieder zu entkommen. Oft begegnen mir Menschen, die einen Satz beginnen mit: “Ich bin…” und dann kommt meist irgendeine selbst abwertende oder auf Hilflosigkeit deutende Formulierung. Damit geht es meinen Klienten natürlich im eigenen Erleben oft sehr schlecht. Wenn man aber dem Teilemodell folgt, dann bin nicht ich, sondern nur ein Teil von mir z.B. gerade hilflos, genervt, überfordert oder was auch immer. Wenn ich viele bin, dann gibt es immer auch andere Teile, die jetzt hilfreich sein können, die ich nur gerade verdränge oder nicht spüre. Diese kann ich aber aktivieren und schon geht es mir viel besser. Nicht “ich bin” sondern “ein Teil von mir ist” (oder wie Dr. Gunther Schmidt, Deutschlands führender Hypnotherapeut, bei dem ich viele Anleihen für meine Arbeit nehme, “eine Seite von mir” ist), das sorgt sofort für ein vollkommen anderes Erleben. Dazu kommt auch noch, dass wenn meine Klienten erstmal erkannt haben, dass alle Anteile ihnen Gutes wollen und für sie eine positive Absicht verfolgen, dann ist es auch viel leichter, den Anteilen zu danken und sie dann aber für eine gewisse Zeit gezielt zur Seite zu stellen: “Danke dass es dich gibt, aber heute bist Du nicht dran.” Mein Sportler hat heute Pause.

Wenn der Spruch im Titel meines heutigen Impulses bei Ihnen Resonanz ausgelöst hat, dann fragen Sie sich doch mal, welche Anteile bei Ihnen vielleicht gerade miteinander in Konkurrenz sind oder welcher Anteil schon lange nicht mehr bedient wurde und deshalb sich vielleicht bei Ihrem Unterbewusstsein meldet und Sie auch für sich selbst eher unleidlich macht.

Ich wünsche Ihnen einen guten inneren Dialog und ein schönes sonniges Wochenende!

Sie möchten mehr über Ihr inneres Team erfahren?

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Der MP Impuls zum Wochenende

Ist das nicht ein schöner Kalenderspruch?

“MAKE YOUR DREAMS HAPPEN!”

Leichter gesagt als getan? Ja, da haben Sie wohl recht, jedenfalls erlebe ich diesen Einstieg ins Thema auch häufiger bei meinen Klienten. Viele von Ihnen kennen nämlich ihre Träume gar nicht und dann wird es natürlich auch schwierig, diese zu leben.

Der Weg zu einem zufriedenen Leben führt also zunächst mal zum Kontakt mit sich selbst. Was möchte ich eigentlich erreichen? Was ist mir wichtig, was sind meine Werte? Erst wenn ich meine Ziele kenne, kann ich starten – das innehalten aber kommt zu erst.

Sie werden vielleicht einwenden, das es schwierig ist innezuhalten in unserer heutigen so hektischen und krisengeschüttelten Zeit. Zu viele Anforderungen von außen, zu wenig Zeit, Stress im Job und in der Familie, wie soll ich da innehalten? Natürlich haben Sie recht, auch ich erlebe viele Menschen als “Getriebene”, immer aktiv, immer in Hektik, meist gehetzt, oft auf vielen “Baustellen” gleichzeitig unterwegs. Doch Sie haben immer die Wahl so weiterzumachen oder… – einmal innezuhalten, mit sich selbst in Kontakt zu gehen und sich die Frage zu beantworten:

Was will ich denn eigentlich wirklich?

Wenn Sie die Antwort gefunden haben wird es viel leichter mit einigen Dingen aufzuhören, sich Zeit zu nehmen für das, was Sie wirklich wollen, die Prioritäten zu verändern. Wer soll das für Sie tun, wenn nicht Sie selbst?

Ohne innehalten sind unsere Träume nicht zu finden, denn sie sind oft tief in unserem Inneren verborgen und es braucht Zeit, bis sie uns bewusst werden. Dann aber verändert sich unser Lebensgefühl oftmals schlagartig und wir können beginnen, unsere Träume zu leben. Wir können verwirklichen, was wir wirklich wollen und das macht uns zufriedener und erfolgreicher.

Viele meiner Klienten haben danach ihren Beruf gewechselt oder haben erkannt, dass es manche Dinge gar nicht braucht und haben Ballast abgeworfen. Manche haben auch nur anders gearbeitet als vorher. Wieder andere haben neue Hobbies begonnen oder alte reaktiviert.

Und Sie? Wie sehen Ihre Träume aus? Sie sind noch dabei, sich Ihrer Träume bewusst zu werden? Wunderbar, Sie haben begonnen innezuhalten, ohne das geht es nämlich nicht.

Der schöne Kalenderspruch wäre daher noch schöner, wenn er lauten würde:

“FIND YOU DREAMS AND MAKE THEM HAPPEN!”

Vielleicht fangen Sie ja gleich jetzt damit an.

Ich wünsche Ihnen ein sonniges und erkenntnisreiches Wochenende!

Der MP-Impuls zum Wochenende

Es ist chancenlos – wir alle machen Fehler. Menschen, die keine Fehler machen, gibt es nicht. Oder doch?

Diese Woche war ich mal wieder mit einem Unternehmer zum Essen verabredet, den seit vielen Jahren kenne und sehr schätze. Vor einem Jahr hatte er mir erzählt, dass bald ein junger Kollege als sein Stellvertreter starten wird, den er langfristig auch zum Nachfolger aufbauen möchte. Ich war wieder mal von ihm begeistert, denn diese Weitsicht, viele Jahre vor dem eigenen Ausstieg die Unternehmensnachfolge aktiv zu planen, fehlt leider vielen Mittelständlern.

Ich war also gespannt, was es alles neues zu berichten gab und das Thema ließ auch nicht lange auf sich warten. Leider gab es aber keine “good news”, sondern das Gegenteil. Der mit Freude erwartete und auch sehr engagiert gestartete junge Kollege war inzwischen zum echten Problem geworden.
“Er weiss alles besser, er kann alles, er macht keine Fehler, immer sind die anderen Schuld, die er gnadenlos abfertigt, er integriert hinter meinem Rücken, er stellt mich vor Kunden und Kollegen als dumm und rückständig da, so als stünde ich der Zukunft im Wege.” So ähnlich klang die Zusammenfassung, dies ist die etwas geraffte Kurzversion.

Ich war – um ehrlich zu sein – doch etwas geschockt, vielleicht weil ich angenommen hatte, dieser Typ Führungskräfte gehöre inzwischen doch der Vergangenheit an. Selbstbewusstsein ist natürlich gut und notwendig, um erfolgreich zu sein. Kritische Selbstreflexion und eine realistische Einschätzung der eigenen Stärken und Schwächen aber auch. Und das Teamarbeit heute viel wichtiger ist, als die “ich weiss und kann alles Mentalität”, ist doch wohl selbstverständlich. Ich habe mich offenbar geirrt.

So aber kommen sie als Führungskraft heute nicht mehr durchs Leben, das Scheitern ist früher oder später vorprogrammiert. “Unfehlbare” Führungskräfte sind Auslaufmodelle – Gott sei Dank.

Überhaupt – der zielführende Umgang mit Fehlern ist ohnehin gerade in aller Munde – ein Teil von New Work ist auch eine positive, konstruktive Fehlerkultur und da gibt es vielerorts noch mehr als genug zu tun – das aber ist ein anderes Thema und dieses habe ich hier auch schon öfters thematisiert.

Wie steht es mit Ihnen? Was ist Ihr Lieblingsfehler, weil sie aus ihm am allermeisten gelernt haben? Ohne welchen Fehler, wären sie heute niemals der, der sie sind?

Na klar, im ersten Moment tun Fehler auch weh. Aber sie sind die beste Chance, die wir haben, täglich ein bisschen besser zu werden. Und Führungskräfte, die in ihrem Selbstbild keine Fehler machen, sind heute nicht mehr akzeptanzfähig.

Also, nobody is perfect! Bitte kommen Sie nicht durch die Tür mit:

“Good morning, my name is nobody!”

Ach ja, und der junge Kollege? Ich fürchte, der bekommt eine neue Chance, sich seine Fehler nochmals bewusst zu machen und in einem anderen Unternehmen daraus zu lernen, wenn er denn will. Schade für alle, denn auch mein befreundeter Unternehmer steht damit in seiner Nachfolgeplanung natürlich wieder am Anfang.

Ein schönes Wochenende!

Der MP Impuls zum Wochenende

Vielleicht geht es Ihnen ja wie mir und Sie haben bei diesem Kalenderspruch sofort ein Bild vor Augen? Sie kennen jemand, der das genau so handhabt? Sie schauen in die Ecke Ihres Schlafzimmers und erblicken auch so einen Stuhl?

Ja, solche Stühle sind beliebt und wir kennen sie alle. Natürlich ist das hier nur als Metapher gedacht, denn nicht nur Kleider werden auf Stühlen gesammelt. Eine “Ablage” ist so schön einfach:

  • Die Dinge sind erstmal aus dem Weg.
  • Die Dinge sind auch schnell wieder greifbar.
  • Die Dinge werden nicht vorschnell weggeworfen.
  • Die Dinge verschwinden aber auch nicht vollständig aus dem Blickfeld.

Ich bin sicher, Ihnen fallen noch zahlreiche Vorteile der Stuhlablage ein. Doch wenn das die Vorteile sind, was sind die Nachteile? Denn Sie merken sicher schon, ich würde diesen Beitrag nicht schreiben, wenn ich wirklich ein Fan der Stuhlablage wäre.

Bleiben wir mal im Bild, der Wäsche auf dem Stuhl: Sie werfen immer mehr darauf und wissen schon bald nicht mehr, was eigentlich ganz unten lag. Statt sauber im Schrank, liegen die Kleider offen herum und verstauben im wahrsten Sinne des Wortes. Jeden Morgen gehen Sie daran vorbei und denken, “ich sollte mal wieder den Stuhl aufräumen”. Sie suchen vielleicht auch ihr Lieblingskleidungsstück und finden es nicht. Es könnte…, ja genau ganz unten auf dem Stuhl liegen. Sie wühlen etwas hektisch im Stuhlstapel herum und werfen dabei das Meiste auf den Boden. Ok, jetzt ist es dann doch reif für die Waschmaschine. Aber Ihre bunte Kleidersammlung passt wäschetechnisch gar nicht zusammen und kann mit einem Waschgang nicht erledigt werden. Jetzt müssen Sie sortieren und verschiedene Maschinen waschen, Sie haben also Zusatzarbeit.

Soll ich diese Beschreibung noch von der Metapher des Wäschestuhls lösen und auf das sonstige Leben übertragen – ich glaube, das können Sie selbst.

Legen Sie keine Ablage in Ihrem Leben an oder jedenfalls nur eine sehr kleine, ganz bewusst angelegte, mit Wiedervorlageterminen und regelmäßiger, kurzfristiger Abarbeitung. Schieben Sie die Dinge nicht auf, um sie irgendwann zu erledigen. Irgendwann kommt meistens nicht! Befreien Sie vor allem Ihren Kopf, von den vielen Dingen auf dem Stuhl, den vielen “ich müsste mal wieder”, “ich sollte unbedingt” oder “ich könnte ja mal”.

All diese Gedanken hemmen Sie nur und machen Sie nicht frei. Etwas ist Ihnen wichtig, dann tun Sie es sofort. Etwas ist unwichtig oder Sie brauchen es nicht mehr, dann kann es weg. Nur ganz wenige Dinge bleiben dann übrig und Sie überlegen genau, wann diese wieder auf den Tisch kommen, um final bearbeitet oder entschieden zu werden. Bis dahin sind Sie raus aus Ihren Gedanken, Ihr Kopf ist frei.

Klingt alles viel leichter als gesagt? Ja, ich weiss, aber um ehrlich zu sein, ist das die Standardausrede, die ich bei vielen Dingen höre und es hat auch niemand gesagt, dass es immer leicht ist. Dennoch – probieren Sie es doch einfach aus!

Also, wo liegt Ihr Stapel? Räumen Sie ihn auf und legen Sie keinen neuen an. Sie werden merken, es fühlt sich sehr schnell viel besser an.

Ein schönes Wochenende!

Der MP Impuls zum Wochenende

Die richtigen Fragen – Teil 2

Ich hoffe, Sie haben in der vergangenen Woche den ersten Teil dieses Doppelimpulses gelesen. Dann erinnern Sie sich vielleicht, dass ich vor einer schwierigen Entscheidung stand, ein großartiges Anwesen mit Teich und Wald zu erwerben und mit meiner Frau noch einmal umzuziehen oder eben nicht. Das gemeinsame Frühstück mit einem langjährigen Coachkollegen nutzte ich, mich selbst von ihm coachen zu lassen.

Er stellte viele sehr gute und zwei überragende Fragen, von denen ich Ihnen die erste im meinem Impuls am letzten Samstag vorgestellt habe. (https://blog.marioporten.de/2020/07/04/der-mp-impuls-zum-wochenende-23/)

Nach dieser Frage war ich für mich schon einen großen Schritt weiter, doch noch immer zogen mich die großartigen Möglichkeiten, die das Anwesen bot, stark dorthin. Das wunderbare Erlebnis der puren Natur aber auch die tollen Möglichkeiten, die ich als Coach etwa für Teamtrainings oder Einzelcoachings haben würde. Doch immer, wenn ich ein Pro-Argument aussprach, hielt mich eine andere innere Stimme auch wieder zurück, ich musste einfach zu viel aufgeben. So ging es hin und her, bis mein Freund schließlich seine zweite Frage von großer Tragweite stellte:

“Mario, welchen Rat möchtest Du denn jetzt am liebsten von mir hören?”

Jetzt musste wahrscheinlich er schmunzeln, den er hatte schlagartig etwas geschaffen, das es nur sehr selten gibt: einen schweigenden Rheinländer!

Ich schwieg lange – was wollte ich eigentlich hören? Mir war ja klar, dass ich keinen Rat bekommen würde, der eindeutig pro oder kontra war, das war meine Entscheidung und nicht seine. Was aber wollte ich eigentlich hören? Die Suche war gestartet – was war es, das tief in mir verborgen war und mich so zögerlich sein ließ.

Es ist ganz typisch, wir wissen oft nicht, was es genau ist, aber es hält uns zurück, lässt uns zögern, nimmt uns die uneingeschränkte Freude an oder auf etwas. Das ist gefühlt nicht schön, hat aber oft eine wichtige Schutzfunktion und schützt uns vor vorschnellen Handlungen. Manchmal sind die Gründe vielleicht auch etwas unangenehm auszusprechen oder uns gar peinlich, weshalb wir sie unbewusst verdrängen. Dann müssen wir erst mal wieder suchen und hoffen, dass wir die Ursachen in unserem Unterbewusstsein finden. Die richtigen Fragen sind dabei eine große Hilfe!

Ich fand schließlich meine Antwort, die inhaltlich hier nicht von Bedeutung ist. Sie machte klar, dass tief in mir noch eine Angst war, die mich zögern ließ.

Ängste behindern uns scheinbar oft in unserem Fortkommen und machen unser Leben gefühlt schwer. Doch Ängste haben auch eine sehr, wenn nicht sogar überlebens-, wichtige Schutzfunktion für unser Dasein. Sich ihrer bewusst zu werden, sie zu verstehen und sie anzunehmen, ist für die richtige Entscheidung vor entscheidender Bedeutung. Denn wer seine Ängste nur verdrängt, trifft Entscheidungen mit unnötig großer Unsicherheit und nimmt verfügbare und relevante Informationen fahrlässig nicht zur Kenntnis. Das kann nicht sinnvoll sein, jedenfalls nicht, wenn es sich um Entscheidungen von großer Tragweite – wie in meinem Fall – handelt.

Nicht jeder von Ihnen wird wie ich die Chance haben, mit so einem erfahrenen Coachkollegen zu frühstücken und sich die dabei diese tollen Fragen stellen zu lassen. Deshalb vielleicht noch ein Tipp: Sie können, falls kein geeigneter Fragensteller zur Verfügung steht, die Situation auch imaginieren. Stellen Sie sich vor, sie sitzen mit dem besten Fragensteller der Welt beim Frühstück auf der Terreasse und haben sich schon eine halbe Stunde über das Thema, welches Sie gerade bewegt, unterhalten. Welche Fragen würde Ihnen der beste Fragensteller der Welt jetzt stellen?

Probieren Sie es aus – bei vielen von Ihnen wir es gut funktionieren. Und falls nicht, dann können Sie immer noch einen professionellen Coach zu Rate ziehen.

Sie möchten noch wissen, wie meine Hausgeschichte ausgegangen ist? Am Nachmittag des gleichen Tages überschlugen sich die Ereignisse und die Contra-Argumente wurden gravierend aufgewertet. Am Abend erklärte aber auch ganz einfach der Makler, das Objekt sei verkauft.

Viel Lärm um Nichts? Aber keinesfalls – ich habe mal wieder unglaublich viel gelernt – über mich!

Thank you very much – ich glaube, ich schulde meinem Coach auch das nächste Frühstück – er hat es verdient.

Ich wünsche Ihnen ein wunderbares Wochenende und hoffe, dass Sie für sich alle Antworten finden, die Sie suchen. Und falls nicht: Welchen Rat möchten Sie denn jetzt von mir hören?