Aus der Reihe Coachingerfahrungen – Nicht immer…

… sind es die großen Formate, die im Coaching den Durchbruch oder zumindest einen wesentlichen Fortschritt bringen.

Vor einiger Zeit hatte ich einen Coachingnehmer, der sichtlich unter Druck stand, er “musste” unbedingt etwas ändern: “Ich muss Sport treiben, ich muss abnehmen, ich muss entspannter werden, ich muss mehr Zeit haben für…”, usw.

So war er natürlich nicht arbeitsfähig und ich lud ihn ein, darüber nachzudenken, ob es eigentlich Spaß macht, wenn man etwas “muss”. Danach bat ich ihn seinen Satz mal so umzuformulieren, dass vielleicht ein höherer Anreiz zur Umsetzung dabei heraus kommt.

Mit wenigen Fragen und innerhalb weniger Minuten führte ich ihn zu folgendem Ergebnis:

ändern

Es dauerte keine halbe Stunde und die Gesichtszüge meines Klienten hatten sich sichtlich entspannt, ein Lächeln hatte den grimmigen gepressten Gesichtsausdruck ersetzt.  Mein Klient hatte erkannt, wie viel leichter es ist, wenn er die Veränderung als “Seins” annimmt – es ging plötzlich ganz leicht und er war voller Energie. Der Glaube an die eigenen Fähigkeiten war wieder da und wir konnten uns wunderbar der Frage zuwenden: “Was änderst Du denn jetzt?”

Fazit: Es muss nicht immer die “Mega-Intervention” sein!

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